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	<title>ecke:sócrates &#187; Favela</title>
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	<description>Das Hintergrund-Journal zur WM 2014 in Brasilien</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Sep 2014 16:33:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>»Das Finale ist noch nicht gespielt«</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2014 05:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Zwior]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[hintergrund:ecke]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstrationen]]></category>
		<category><![CDATA[Domínio Publico]]></category>
		<category><![CDATA[Favela]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist sie vorbei, die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Ein Rückblick auf das Finalwochenende in Rio de Janeiro jenseits von argentinischen und deutschen Fans. (Rio de Janeiro) Nach der historischen Niederlage der Seleção im Halbfinale gegen Deutschland mussten sich viele Menschen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nun ist sie vorbei, die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Ein Rückblick auf das Finalwochenende in Rio de Janeiro jenseits von argentinischen und deutschen Fans.</em></p>
<p>(Rio de Janeiro)</p>
<p>Nach der historischen Niederlage der Seleção im Halbfinale gegen Deutschland mussten sich viele Menschen in Brasilien erst einmal sammeln. Am Samstagmorgen, dem Tag des ungeliebten Spiels um Platz 3 gegen die Niederlande, ziehen dann aber doch wieder Horden gelbgrüner Fans durch die Straßen von Rio. Sie wollen zumindest den dritten Platz erreichen und damit ihre Ehre retten, so der Tenor. Zwei jungen Männern ist dies völlig egal. Es sind die Filmemacher Fausto Mota und Henrique Ligeiro, 27 und 29 Jahre alt. Den Interviewtermin legen sie auf Punkt 17 Uhr. Anstoßzeit des letzten Brasilien-Spiels. Am Treffpunkt, einer Bar in der Nähe der Metrostation Largo do Machado, setzen sie sich demonstrativ mit Rücken zum Fernseher.</p>
<p>»Morgen ist die WM endlich vorbei«, sagt Fausto. Kurz vor Beginn WM hat er gemeinsam mit Henrique und dem dritten im Bunde, Raoni Vidal die viel beachtete Dokumentation »Domínio Publico“ veröffentlicht. In dem rund 90-minütigen Film geht es um die Situation in den Favelas von Rio und die Demonstrationen im Zuge der WM. Seit 2011 haben die drei Material gesammelt und Menschen interviewt. Vom Favelabewohner, über den bekannten brasilianischen Journalisten Juca Kfouri bis hin zu Romario, dem Weltmeister von 1994, der jetzt Politiker ist. Herausgekommen ist ein Film, der wie kaum ein anderer einen Einblick in Favela-Problematiken wie die »Befriedung« durch die UPP oder Vertreibungen von Anwohnern gibt, aber auch die Protestbewegung 2013 von Anfang an dokumentiert.</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/dKVjbopUTRs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während im Hintergrund Robin van Persie das 1:0 für die Niederlande schießt, beginnen Fausto und Henrique zu erzählen. Wie sie eigentlich 2011 nur eine Dokumentation über den Alltag in Rios Favelas drehen wollten. Wie sie dann immer tiefer in die Materie hineingezogen wurden. Wie sie im letzten Jahr entschieden die Recherchen auszudehnen und dafür per Crowdfunding rund 116.000 Reais (rund 39.000 Euro) gesammelt haben.</p>
<p>»Mit dem Film möchten wir so viele Menschen wie möglich auf die Missstände in Rio vor, während und natürlich auch nach der WM aufmerksam machen«, sagt Fausto. Schon rund eine Million Menschen haben die Kurzversion des Filmes gesehen. Die ausdrucksstarken Bilder der sozialen Proteste im letzten Jahr werfen die Frage auf, warum es dieses Jahr während der WM nur zu vereinzelten Demonstrationen kam, warum die Bewegung eingeschlafen ist. »Das liegt an verschiedenen Faktoren«, sagt Henrique, der die Bewegung von Anfang an begleitet hat. »Die Repressionen der Polizei gegen Demonstranten waren massiv und haben vielen Menschen Angst eingejagt. Außerdem gab es innerhalb der Bewegung viele innere Querelen, es wurde nicht an einem Strang gezogen. Und auch die Ablenkung durch den Fußball hat ihren Teil dazu beigetragen.«</p>
<p>Letzterer Punkt waren für Henrique, Fausto und auch für Raoni, der im Verlauf des Gesprächs dazustößt das geringste Problem. Sie interessieren sich nicht oder nicht mehr für Fußball. Und sie ärgern sich darüber, dass der Fußball während dieser WM noch mehr aufgebauscht wurde als sonst. »Eine zweistellige Zahl von Menschen, darunter auch Jugendliche ist während der WM, während nebenan im Maracana gespielt wurde, in Rios Favelas von der Polizei erschossen worden«, sagt Fausto. »Darüber hat keine einzige große Zeitung berichtet.«</p>
<div id="attachment_513" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/07/WP_20140712_039-Kopie.jpg"><img class="size-large wp-image-513" src="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/07/WP_20140712_039-Kopie-1024x578.jpg" alt="Henrique, Fausto und Raoni während des Spiels um Platz 3 (Bild: T. Zwior)" width="1024" height="578" /></a><p class="wp-caption-text">Henrique, Fausto und Raoni während des Spiels um Platz 3 (Bild: T. Zwior)</p></div>
<p>Die drei waren froh darüber, dass Brasilien im Halbfinale ausgeschieden ist. Sie hoffen nun auf andere Nachrichten als Neymars Verletzung oder Scolaris eventuellen Rücktritt, auf eine neue Art von Berichterstattung. Diese wollen sie in Zukunft mit ihren Filmen mitgestalten. Henrique ist sich sicher, dass die WM noch viele ähnliche soziale und journalistische Projekte inspiriert hat, dass viele Menschen sich nun besser organisieren werden. Das sei aber auch der einzige positive Punkt. Als später in der Bar die Fernseher ausgehen, hat keiner der drei das Endergebnis mitbekommen.</p>
<p>Am nächsten Tag, dem Tag des Finales, herrscht im Umkreis des Maracana-Stadions schon um 10 Uhr morgens geschäftiges Treiben. Wie immer ist das Stadion weiträumig von der Polizei abgesperrt, doch an den Sperren ballen sich die Menschen. Brasilianer, Deutsche, Argentinier. Viele wollen noch Tickets kaufen, trotz horrender Summen von bis zu 5000 Euro für maximal 120 Minuten Fußball.</p>
<p>Nicht weit vom Stadion entfernt liegt die <span class="st">Praça Sáenz Peña</span>. Rund 200 Militärpolizisten stehen an diesem Morgen auf dem ansonsten leeren Platz und warten. Sie sind bereit ihr eigenes Finale zu spielen. Für den Finaltag erwarten sie noch einmal Demonstranten. Diese trudeln nach und nach sehr spärlich ein. Um 13 Uhr haben sich schließlich rund 400 Menschen auf dem Platz versammelt und bereiten sich vor: Singen die ersten Anti-Copa-Lieder, rollen Banner aus, halten Reden. An einer Wand werden Fotos vom letzten Jahr ausgestellt. Die Polizisten stehen drumherum. Es ist friedlich.</p>
<div id="attachment_515" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/07/WP_20140713_053-Kopie.jpg"><img class="size-large wp-image-515" src="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/07/WP_20140713_053-Kopie-1024x578.jpg" alt="Auch die Polizisten sind zu Anfang der Demo an den ausgestellten Bildern interessiert (Bild: T. Zwior)" width="1024" height="578" /></a><p class="wp-caption-text">Auch die Polizisten sind zu Anfang der Demo an den ausgestellten Bildern interessiert (Bild: T. Zwior)</p></div>
<p>Auch Eron Morais Melo ist vor Ort, besser bekannt als Batman. Er ist ein Symbol der Protestbewegung, ist seit einem Jahr bei fast jeder Demonstration dabei. Seine Atrappe des WM-Pokals mit der Aufschrift »Fuck Fifa« hält er verkehrtherum. Ob es jetzt nicht etwas spät ist gegen die WM zu demonstrieren? »Es ist nie zu spät«, sagt er. »Wir werden auch nach der WM weiter demonstrieren, solange unsere Forderungen nicht erfüllt sind. Außerdem ist das Finale ja noch nicht gespielt.« Das denken auch seine Mitstreiter. Der Plan ist es während des Finales bis vors Stadion zu marschieren.</p>
<div id="attachment_518" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/07/WP_20140713_048.jpg"><img class="size-large wp-image-518" src="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/07/WP_20140713_048-1024x578.jpg" alt="Batman steht über den Dingen. Den Pokal hält er andersherum als Philipp Lahm kurz danach nur wenige Meter entfernt (Bild: T. Zwior)" width="1024" height="578" /></a><p class="wp-caption-text">Batman steht über den Dingen. Den Pokal hält er andersherum als Philipp Lahm kurz danach nur wenige Meter entfernt (Bild: T. Zwior)</p></div>
<p>Als sich die Demonstranten, darunter auch einige Favela-Bewohner, schließlich nach einiger Zeit in Bewegung setzen, kommen sie nicht weit. Die Polizei hat in allen zum Stadion führenden Straßen Sperren errichtet und schon im Vorhinein laut Fausto Mota rund 80 Protagonisten der Bewegung festgenommen. Mit Tränengas und weiteren Festnahmen sprengt sie auch diese letzte Demonstration. Auf der <span class="st">Praça Sáenz Peña</span> wird laut der Facebookseite der Veranstaltung eine große Gruppe von Demonstranten während des gesamten Spieles festgehalten. Das große Finale nebenan soll nicht gestört werden.</p>
<p><em>Weitere Hintergrundberichte rund um das Ende der WM, die Tage in Rio, den deutschen-brasilianischen Jubel und Brasiliens Zukunft folgen.</em></p>
<div id="attachment_517" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/07/WP_20140715_048.jpg"><img class="size-large wp-image-517" src="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/07/WP_20140715_048-1024x578.jpg" alt="Die Geschichte, die 2007 begann, ist zu Ende gegangen (Bild: T. Zwior)" width="1024" height="578" /></a><p class="wp-caption-text">Die Geschichte, die 2007 begann, ist zu Ende gegangen (Bild: T. Zwior)</p></div>
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		<title>Zu Gast in der Favela</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2014 01:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Zwior]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[fußball:ecke]]></category>
		<category><![CDATA[hintergrund:ecke]]></category>
		<category><![CDATA[Favela]]></category>
		<category><![CDATA[Football Beyond Borders]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Während der Weltmeisterschaft sind unzählige NGOs, Hilfsorganisationen und soziale Projekte in Brasilien vertreten. Die Bühne des Fußballs ist ideal um Aufmerksamkeit zu erregen und seine zentralen Themen anzusprechen. Eine der Organisationen, die die WM nicht nur als Projektionsfläche benutzt, sondern den Fußball ins Zentrum ihres Schaffens gestellt hat, ist <a href="http://www.footballbeyondborders.org/">Football Beyond Borders </a></em><em>aus London. Sie wurde von mehreren Studenten an der SOAS University gegründet und hat mittlerweile schon in vier Ländern erfolgreich Projekte verwirklicht. Ihr Ziel sei es, die Kraft des Fußballs zu nutzen, um jungen Menschen in benachteiligten Regionen Ziele im Leben zu vermitteln und ihnen zu zeigen, dass auch ihre Stimme gehört wird.</em></p>
<p><em>Während der WM ist Football Beyond Borders in Salvador da Bahia, der drittgrößten Stadt Brasiliens, <a href="http://www.footballbeyondborders.org/#!brazil---test-page/c14pg">mit zwei Projekten vertreten.</a></em></p>
<p><em>Zum einen fand vergangenen Sonntag der »Favela World Cup« statt, bei dem Einheimische gemeinsam mit internationalen Besuchern Fußball gespielt haben. Und zum anderen können die Touristen auch zu fairen Preisen bei Favela-Bewohnern unterkommen – auf Vermittlung von Football Beyond Borders.</em></p>
<p><em>ecke:sócrates hat mit Jasper Schlump, »Head of Sponsorship« bei Football Beyond Borders und Teilnehmer des Turniers, gesprochen.</em></p>
<p>(Salvador)</p>
<p><strong>ecke:</strong> Wie kamt ihr auf die Idee einen Favela World Cup zu veranstalten und was ist das Ziel dahinter?</p>
<p><strong>Jasper Schlump:</strong> Die Weltmeisterschaft kann man neben den Olympischen Spielen als größtes globales Sportereignis betrachten. Hier in Brasilien sind jedoch vor allem die ärmeren Leute nicht wirklich eingeladen. Dies haben wir von Football Beyond Borders versucht zu ändern, indem drei Mitglieder unserer Organisation über ein halbes Jahr hinweg in einer Favela in Salvador Vertrauen und Kontakte hergestellt haben um schlussendlich einem Teil der Bewohner die WM und auch die internationalen Gäste näher zu bringen. Ein wichtiger Teil der Idee war daher das Unterkunftsprojekt.</p>
<p><strong>ecke:</strong> Wie lief die Vorbereitung des Projekts, seid ihr da auch auf Schwierigkeiten gestoßen?</p>
<p><strong>Schlump:</strong> In vielen Gesprächen mit unserem Hauptorganisationsteam habe ich raushören können, dass die Organisation natürlich nicht so reibungslos verlaufen ist, wie man es vielleicht aus England oder Deutschland gewohnt ist. Wir haben zum Beispiel eine Woche lang einer Person hinterhertelefoniert, die jeden Tag versprochen hatte, ein Plakat mit unserem Logo fertigzustellen. Das Plakat haben wir nie bekommen und wir wissen bis heute nicht, was sich die verantwortliche Person dabei gedacht hat. Zudem hatten wir anfänglich Probleme verbindliche Zusagen von Spielern für den Favela World Cup zu bekommen und in den letzten zwei Tagen haben uns dann interessierte Jugendliche quasi die Bude eingerannt. Man muss wirklich immer flexibel bleiben bei der Organisation und einen Plan B und Plan C parat haben.</p>
<div id="attachment_357" style="width: 522px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/06/medium.jpg"><img class="size-full wp-image-357" src="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/06/medium.jpg" alt="Alternativer Spielplan des Favela World Cups (Bild: Glenn Mason)" width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Alternativer Spielplan des Favela World Cups (Bild: Glenn Mason)</p></div>
<p><strong>ecke:</strong> Haben alle Spieler des Turniers in der Favela übernachtet?</p>
<p><strong>Schlump:</strong> Ja, alle internationalen Fans, die am Favela World Cup teilgenommen haben, haben auch eine Unterkunft &#8211; für 65 Reais (ca. 20 Euro), mit Verpflegung 80 Reais (ca. 25 Euro) &#8211; bei einer Familie in der Favela gehabt. Das Projekt läuft noch bis zum Ende der WM und falls es noch Kurzentschlossene gibt: Man kann uns auch über <a href="https://www.airbnb.com.br/rooms/2640655">Airbnb</a> finden.</p>
<p><strong>ecke:</strong> Verbindet ihr den Favela World Cup auch mit der offiziellen WM?</p>
<p><strong>Schlump:</strong> In jedem Haus läuft den ganzen Tag der Fernseher und wir haben auch, wenn es ging, jedes Spiel im Wohnzimmer von unserer sehr herzlichen Gastfamilie geguckt. In diesen Häusern ist immer viel Verkehr, weil sich immer jemand in der Küche und im Wohnzimmer aufhält, zum Beispiel die verschiedenen Generationen der Familie. Außerdem hatten wir als speziellen Preis, sowohl für den Torschützenkönig als auch für den besten Spieler des Favela World Cups, ein Ticket für das Spiel Deutschland gegen Portugal.</p>
<p><strong>ecke:</strong> Wer sind die Spieler und wie habt ihr sei ausgewählt?</p>
<p><strong>Schlump:</strong> Die Spieler kommen größtenteils aus der Favela Odina, in der wir auch gewohnt haben. Die Teams haben unsere Hauptorganisatoren Jack Reynolds und Paul Kell mehr oder weniger durchs Zufallsprinzip zusammengewürfelt. Eine wichtige Voraussetzung war jedoch, dass pro Team mindestens ein internationaler Fan und eine Frau gespielt haben. Insgesamt haben acht Teams teilgenommen. Eines für jedes Land, das während der WM Spiele in Salvador austrägt. Am Ende hat das »Team Bosnien« im Elfmeterschießen gegen »Team Holland« gewonnen.</p>
<div id="attachment_356" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/06/large.jpg"><img class="size-full wp-image-356" src="http://www.eckesocrates.de/wp-content/uploads/2014/06/large.jpg" alt="Die zusammengewürfelten Nationalmannschaften lieferten sich intensive Duelle (Bild: Glenn Mason)" width="1024" height="768" /></a><p class="wp-caption-text">Die zusammengewürfelten Nationalmannschaften lieferten sich intensive Duelle (Bild: Glenn Mason)</p></div>
<p><strong>ecke:</strong> Seid ihr zufrieden mit der Veranstaltung?</p>
<p><strong>Schlump:</strong> Ja. Das Feedback war überwältigend und ich glaube, dass wirklich alle Beteiligten einen einzigartigen Tag verlebt haben. Am Turniertag selber hatten wir vier Kamerateams von verschiedenen Kanälen vor Ort, die durch die sozialen Medien oder über unseren Freundes- und Bekanntenkreis von uns erfahren hatten. Im Anschluss des Favela World Cup haben wir noch ein Samba-Fest in unserem Viertel organisiert und man hat bei allen Teilnehmern ein Funkeln in den Augen sehen können.</p>
<p><strong>ecke:</strong> Gab es während der Zeit in Salvador ein Schlüsselerlebnis für dich?</p>
<p><strong>Schlump:</strong> Die Gastfreundschaft der Leute in der Favela war sehr besonders. Es hat sich für mich schon nach einem Tag so angefühlt, als wäre ich seit vier Monaten Teil der Familie und der Favela-Gemeinschaft.</p>
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